Cafe Karussell, offenes Treff für schwule Männer jenseits der 60 und ihre Freunde
 
Café Karussell
Michael Holy schreibt an die Freunde des Karussells:

Das Programm für das "Cafe Karussell", den offenen Treff für schwule Männer ab 60 Jahre und ihre Freunde, für August 2017
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Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat von 14:30 bis 18 Uhr Programm mit Kaffee und Kuchen. Ab ca. 15:30 Uhr Thema mit Diskussion, wie immer im Switchboard der AIDS-Hilfe Frankfurt, Alte Gasse 36, 60313 Frankfurt am Main.

Achtung: Neue Öffnungszeiten: jetzt schon ab 14:30 geöffnet!!
Das Monatsmotto lautet diesmal "Sommerzeit ist Reisezeit"
01.08.2017: Zwei Reisen nach Indien. Indien galt schon immer als schwieriges Reiseland. Unruhen zwischen Hindus und Moslems, Infektionsrisiken, konservative Traditionen. Ich war daher nicht unbedingt begeistert, als mein muslimisch erzogener Freund den Wunsch äußerte, er wolle in Ajmer das Grabmal eines berühmten Sufi-Heiligen besuchen. Rajastan war für mich das Land der sagenhaft reichen Maharadjas und der heiligen Kühe. Muslimische Heiligtümer hatte ich nicht erwartet. Wir ließen uns auf eine geführte Gruppenreise ein. Unser Reiseleiter Rajesh stellte sich als Glückfall heraus, der in fließendem Deutsch das heutige Indien mit seinen Widersprüchen und die Geschichte Rajas-tans mit seiner Spiritualität miteinander verknüpfen konnte. Ganz anders ging unser Gast Volkmar Müller seine Reise nach Indien in den 1970er Jahren an. Alleine bereiste er das riesige Land. Fand er, was er suchte? Erlebte er das "wirkliche" Indien? Wir werden die beiden Reisen, zwischen denen über 40 Jahre liegen, an-hand von Bildern und Gesprächen miteinander vergleichen.

15.08.2017: Kolumbien - ein Reiseland? Der informierte Westeuropäer denkt bei Kolumbien an Kokain-Mafia und FARC-Rebellen. Dabei gilt das Land im Nordwesten Südamerikas manchen Touristikunternehmen als "das in jeder Hinsicht schönste Land Südamerikas ... mit dem größten touristischen Potential" (http://www.lapalmaexplorers.net/html/kolumbien). Durch den Roman "100 Jahre Einsamkeit" von Gabriel García Márquez wurde Kolumbien literarisch weltberühmt. Pablo Escobar, skrupelloser Drogen-Baron (1949-1993) wollte mit seinem kriminell erworbenen Vermögen angeblich ein "neues Kolumbien" aufbauen. Die FARC-Rebellen ("Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia") kämpften bis vor kurzem mit einem Bürgerkrieg um eine gerechte Landverteilung. Wie war es möglich, mit der ältesten Guerrilla Lateinamerikas nach über 50 Jahren Bürgerkrieg zu einem Friedensabkommen zu gelangen? Und welche anderen zivilgesellschaftlichen Kräfte spielen in Kolumbien eine Rolle? Dr. Jochen Plötz, Diplom-Übersetzer und Dozent an der Nationalen Universität von Bogotá, wird uns im Gespräch über Hintergründe in Geschichte und Gegenwart von Kolumbien informieren.

Außerdem: Jeden Dienstag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr bietet ein qualifizierter Berater der AG36 - Schwules Zentrum- telefonische (069) 295959 und persönliche Beratung für homosexuelle Männer 60 plus in der Alten Gasse 36 an.

"Ich freue mich auf Euern Besuch" Michael Holy
 
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